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Troja: Ein Knobelspaß für Kids ab sieben Jahren
Für kleine Strategen, die Spaß daran haben, knifflige Aufgaben zu lösen, hat Jumbo das strategische Knobelspiel “Troja” entwickelt. Die Griechen, darunter der sagenhafte Odysseus, trachteten der Legende nach, den Raub der schönen Helena zu rächen und Troja zu erobern. Und genau das muss der Spieler ab sieben Jahren verhindern, indem er die Lösung für 60 Aufgaben mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden herausfindet.
“Troja” enthält neben einem Spielfeld acht Ritterfiguren, vier blaue und vier rote, sowie Mauerteile. Dazu gibt es ein kleines Buch mit den 60 Aufgaben und den richtigen Lösungsweg, falls die Spieler nicht von selbst darauf kommen.
Das Knobelgeschick des Spielers wird bei “Troja” ordentlich gefordert. Zunächst wählt er eine Aufgabe aus und setzt die Ritterfiguren so auf das Spielfeld, wie es in der Aufgabe beschrieben ist. Die Figuren dürfen, einmal an ihrem Standort, nicht mehr bewegt werden. Nun muss der Spieler die Stadtmauer so aufbauen, dass die blauen Ritter in Sicherheit und die roten Ritter außerhalb der Stadtmauern sind. Die blauen Ritter sind dann in Sicherheit, wenn sie vollständig von einer Mauer umschlossen sind, sie müssen sich aber nicht alle in einem gemeinsamen Feld innerhalb der Mauer befinden. Die roten Ritter dagegen dürfen nicht komplett von einer Mauer umgeben sein, diese müssen wenigstens nach einer Seite hin offen sein. Fünf verschiedene Schwierigkeitsgrade vom “Starter” bis zum “Wizard” sorgen für einen langen Spielspaß. Und das sogar bei den Eltern. Wir sitzen auch immer wieder an diesem Spiel und knobeln auf Teufel komm raus und haben eine Menge Spaß dabei!!
Fazit:
“Troja” ist ein Spiel für junge und ältere Tüftler, bei dem durch die vielen Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ein langer Spielspaß garantiert ist. Die Kids können hier spielerisch lernen, sich in die Lösung einer Aufgabenstellung zu vertiefen. Da “Troja” viele Möglichkeiten bietet, sind die 15 Euro, die das Spiel kostet, auf jeden Fall angemessen und gut angelegt.
Erwischt! vom Heidelberger Spielverlag für Teenager ab 12 Jahren
Das Spiel „Erwischt!“ wurde für den Heidelberger Spielverlag entworfen und schafft es, Teenager ab 12 Jahren zu begeistern. Es kann bis in das Erwachsenenalter hinein problemlos und mit viel Spaß gespielt werden und das frei nach dem spannenden Motto: „Jeder kann der Nächste sein“.
Im Spielkarton enthalten sind Aufgabenkarten, die allerdings auch selbst beschrieben werden können. Viel mehr braucht es nicht, denn „Erwischt!“ ist kein typisches Brettspiel, sondern ein Aktionsspiel und dabei geht es um Aktion, Spontanität und Kreativität. Als Mitspieler wird hier die Menge von zwei bis 50 angegeben und je mehr mitmachen, umso spaßiger wird das Spiel auch tatsächlich.
Der Spielablauf ist ganz leicht. Zunächst bekommen alle Mitspieler eine Aufgabenkarte vom Spielleiter zugesteckt. Darauf sind drei Dinge vermerkt, die er im Laufe eines gewissen Zeitrahmens erfüllen muss, zum Beispiel am Daumen lutschen, jemanden küssen etc. Dabei darf er sich allerdings nicht erwischen lassen, denn dann bekommt er Strafpunkte und kann das Spiel verlieren. Je mehr Leute mitmachen umso größer ist die Anspannung, denn man möchte ja nicht nur selbst seine Aufgaben erfüllen und gewinnen, man möchte auch auf jeden Fall die anderen Mitspieler bei ihren Aktivitäten enttarnen. Eine knifflige Aufgabe, die für jede Menge Spaß und Verwirrung sorgt.
Fazit: „Erwischt!“ ist ein tolles Partyspiel vor allem für die älteren Menschen. Die Regeln sind kinderleicht und können nach Herzenslust ausgeweitet werden. Damit hebt sich das Spiel von allen anderen dieses Genres ab, denn es wird während des Feierns gespielt und nicht stur an einem Brett oder einem festen Spielfeld. Da wurde eine tolle Idee spitze umgesetzt und alle können mitmachen. Schließlich müssen ja erstmal 50 Menschen her und wenn es 60 sind, auch egal! Die Spielfigur ist schließlich jeder selbst und Ideen für Aufgaben, die kommen dann auch von ganz allein. Doch Vorsicht, bloß nicht erwischen lassen!
Mighty Mind von Piatnik Deutschland für Kinder ab fünf Jahren
Das Denkspiel „Mighty Mind“ wurde für den Verlag Piatnik Deutschland entwickelt und gilt als ultimatives und magnetisches Lernspiel für alle Kinder ab einem Spielalter von fünf Jahren. Das Spiel ist als Taschenspiel konzipiert und lässt sich so auch leicht mit in den Urlaub nehmen.
Hierbei ist der Spielkarton eigentlich kein Karton, sondern mehr ein Schächtelchen aus Metall. Darin sind ganz viele verschiedene magnetische Plättchen in unterschiedlichen Formen und Farben, sowie diverse Bildkarten, die jeweils über bestimmte Abbildungen verfügen angepasst an die vorhandenen Plättchen in dem Kästchen. Die Kärtchen selbst sind in neutrale Weiß-Grau gestaltet, damit die Aufmerksamkeit nicht von den bunten Plättchen abgelenkt wird.
Bei „Mighty Mind“ gilt es, gleich zwei Aufgaben auf ein Mal zu lösen. Zunächst muss der Spieler alle passenden Plättchen zusammen suchen, dann muss er aus diesen ein Bild legen und zwar nicht einfach so wie es ihm gefällt, sondern anhand der Vorgaben auf den Legekarten. Nur wer alle Plättchen richtig legt, erhält am Ende ein wirkliches Bild. Im Grunde genommen lässt sich das Denkspiel deshalb auch nur allein spielen, es besteht allerdings zusätzlich die Möglichkeit, dass zwei Spieler gegeneinander antreten und schauen, wer sein Bild zuerst richtig legen kann.
Fazit: Durch die kleine Form und die Tatsache, dass durch die Magnete alles hält und nicht verrutscht wie normale Karten oder Bausteine ist es möglich, dass Spiel wunderbar auf Reisen zu spielen, egal ob in der Bahn, im Auto oder auch im Flugzeug. „Mighty Mind“ gilt als klassisches Lernspiel, wo der Geist trainiert wir und die Auffassungsgabe steigen soll. Das ist ideal für Kinder ab fünf Jahren, denn jetzt verschalten sich im Gehirn wichtige Synapsen und sie verfügen über die nötige Auffassungsgabe, das Spiel auch richtig zu erfassen und die Bilder korrekt zu legen. Da jede Spielrunde im Grunde schnell gespielt ist und die Bilder immer wieder wechseln, können Eltern hier individuell abmessen, wie lang die Aufmerksamkeitsspanne des Nachwuchses reicht.
Fangfrisch von Queen Games für Kinder ab acht Jahren
Mit „Fangfrisch“ hat sich Andreas Pelikan ein tolles Brettspiel für die ganze Familie einfallen lassen und veröffentlicht hat das dann der Queen Games Spieleverlag. Gespielt werden kann das Spiel ab einem Spielalter von acht Jahren und dabei geht es für drei bis fünf Spieler richtig hoch her, denn es ist Marktzeit, genauer Zeit für den Fischmarkt.
Im Spielkarton von „Fangfrisch“ enthalten sind für jeden Spieler ein eigener Auktionsstand, entsprechende Karten auf denen die für einen Fischstand typischen Fische abgebildet sind und natürlich auch der Mülleimer, in denen die Ware entsorgt werden muss, die niemand haben möchte. Eine Schelle unterbricht jede Spielrunde und dann ist der nächste Fischverkäufer an der Reihe.
Beim Brettspiel „Fangfrisch“ werden die Mitspieler ordentlich gefordert, denn es soll schließlich der fangfrische Fisch verkauft werden und das zu einem möglichst guten Preis und auch möglichst die ganze Ware. Schließlich gibt das mächtig Verluste, wenn der Fisch in der eigenen Spielrunde nicht weggeht und dann in den Mülleimer geworfen werden muss. Jeder Mitspieler übernimmt dabei die Rolle des Marktschreiers und versucht, seine Ware bei den anderen Mitspielern anzupreisen. Schließlich möchten die Kunden angelockt werden und da ist es egal, ob Hering und Hummer für 10 Euro weggehen oder nicht. Wichtig ist, dass alles verkauft wird und da ist Strategie und Geschick gefragt. Wer die besten Angebote ergattern kann und den größten Gewinn mit seinem Stand erwirtschaften kann, der gewinnt das Spiel.
Fazit: „Fangfrisch“ ist ein amüsantes Gesellschaftsspiel, bei dem es auch schon einmal etwas lauter zugehen kann. Gerade Kinder mögen die Hektik und werden gerne einmal zum Verkäufer. Da heißt es für die Eltern schon einmal Durchhaltevermögen beweisen. Ein Spiel kann locker 45 Minuten dauern und schon allein deshalb lohnt sich die Anschaffung, die allerdings mit knapp 27 Euro nicht ganz günstig ist. Da das Spiel allerdings viele Jahre den Nachwuchs begeistern kann relativiert sich der Anschaffungspreis schnell.
Rechen-Kapitän von Ravensburger für Kinder zwischen sechs und acht Jahren
Das Brettspiel „Rechen-Kapitän“ wurde von Reiner Knizia für den Ravensburger Spieleverlag entwickelt und soll als Lernspiel Kindern zwischen sechs Jahren und acht Jahren die Welt der Mathematik näher bringen. Gespielt werden kann es mit bis zu vier Spielern oder auch allein. Das Spiel gehört zur Ravensburger Reihe „spielend Neues lernen“. Read the rest of this entry »
Foto Memospiel für Kinder
Was gibt es Schöneres als ein Kinderlachen und strahlende Kinderaugen, wenn sie ein neues Geschenk in der Hand halten? Geschenke für Kinder zu finden ist meist nicht schwierig, nur pädagogisch wertvolle Dinge zu schenken, umso schwerer, denn das Angebot wird immer größer und unübersichtlicher. Read the rest of this entry »
Mein erstes Monopoly von Parker ab vier Jahren
“Mein erstes Monopoly” wurde für den Parker Spieleverlag entwickelt und ist nur eines aus der großen Reihe von Monopoly-Spielen. Neben dem Klassiker und zahlreichen Sondereditionen zu bestimmten Städten, Ländern oder Abenteuern hat sich der Parker Verlag dieses besondere Spiel nun für die ganz jungen Monopoly-Fans ausgedacht und speziell für das Spielalter von vier Jahren bis sieben Jahren entwickelt.
Im kunterbunten Spielkarton findet sich ein rundes Spielbrett, welches im Inneren Felder für den Bau von Häusern frei hält und außen über eine Art Straße verfügt. Auf der fährt der Monopoly-Mann in seinem elektrischen Auto umher und hilft beim Zählen. Kleine Häuserteile mit Dächern in unterschiedlichen Farben und Spielkarten komplettieren das Spiel.
Die Grundzüge des Spiels sind wie bei dem klassischen Monopoly auch. Es sollen Häuser gebaut werden und Miete kassiert werden und das solange, bis jemand Pleite geht. Allerdings ist diese Junior-Version noch ohne viel unterschiedliches Spielgeld ausgestattet, da kleine Kinder ja noch nicht so gut zählen können. Stattdessen hilft der Monopoly-Mann mit seinem Auto weiter. Alles in allem handelt es sich bei “Mein erstes Monopoly” um die abgespeckte Version des Spiels für Erwachsene, es ist allerings mehr als Lernspiel für den Umgang mit Zahlen ausgelegt.
Fazit: “Mein erstes Monopoly” soll auch jungen Kindern die Chance geben, einen ersten Eindruck für eines der beliebtesten Spiele auf dem Markt zu bekommen, schafft das aber leider nicht. Die Idee mit dem elektrischen Auto auf dem Spielfeld ist pfiffig, jedoch fährt dieses nur sehr langsam und frustriert damit mehr als das es wirklich weiterhilft. Mit zwei Mitspielern wird es schnell langweilig, weswegen zu empfehlen ist, mindestens drei oder vier Mitspieler für dieses Spiel zu begeistern. Wer in den vollen Monopoly-Genuss kommen möchte, der sollte sich das Geld sparen und einfach ein paar Jahre warten, bis das richtige Monopoly gespielt werden kann. Lernspiele für den Umgang mit Zahlen die gibt es günstiger und spannender anderswo.
Handy Manny – Zahlen und Mengen von Clementoni für Kids von 4 – 6 Jahren
Das Spiel “Handy Manny – Zahlen und Mengen” ist ein typisches Lernspiel aus dem Bereich Mathematik und lehrt Kindern zwischen vier und sechs Jahren den ersten Umgang mit Zahlen. Entwickelt wurde das Spiel für den Clementoni Spieleverlag in Zusammenarbeit mit Disney. Im bunten Spielkarton aus Hartkarton ist ein Spielbrett enthalten, eine Drehscheibe mit Zahlen darauf, die den Würfel ersetzt und bunte Spielfiguren. Die bestehen ebenfalls aus Karton und fungieren als Personenaufsteller, damit jeder Mitspieler auch weiß, welche Figur er ist.
Beim Lernspiel “Handy Manny – Zahlen und Mengen” geht es vor allem darum, den Umgang mit Zahlen und kleineren Mengen zu lernen und zwar ganz spielerisch mit einer Spielaufstellung die ebenso spassig wie einfach ist. Zwischen zwei und vier Mitspieler müssen an der Drehscheibe drehen und ihre Figur dann dort platzieren, wo die Zahl es anzeigt. Das ist nicht ganz einfach, denn die Zahl auf der Drehscheibe muss auf den entsprechenden Feldern zunächst errechnet werden, hier sind nämlich lediglich Mengen angegeben. Wer diese Aufgabe am besten meisten kann und sich auch von größeren Mengen nicht aus dem Konzept bringen lässt, der kann das Spiel mit und um die Zahlen am Ende gewinnen. Dabei gewinnt er aber nicht nur das Spiel allein, sondern auch eine ganze Menge Wissen um die Geheimnisse der Mathematik mit dazu und das noch bevor es Zeit wird für die Einschulung.
Fazit: Ein gutes Lernspiel für interessierte kleine Rechenkünstler, das einem auf lustige Art und Weise wichtiges Wissen vermittelt und Lust macht auf die Einschulung. Wichtig dabei für Eltern ist unbedingt das Spielalter zu beachten, denn Kinder unter vier Jahren können den Umgang mit solche Zahlen noch nicht allein meistern und ältere Kinder über Sechs dürften sich schnell langweilen. Auch wenn das Spielalter sehr eingeschränkt ist, wie bei Lernspielen meistens so üblich, hilft das dem Kind auf die Sprünge und ist deshalb von unserer Seite aus in jedem Fall eine Empfehlung wert!
Kinder Weltreise von Noris Spiele ab sechs Jahren
Das Spiel “Kinder Weltreise” wurde speziell für den Noris Spieleverlag konzipiert und schickt alle interessierten jungen Mitspieler einmal um die ganze Welt. Das Spiel eignet sich für Kinder in der Altersgruppe von sechs Jahren bis 14 Jahren und bietet bis zu sechs Mitspielern einen lustigen Spielenachmittag.
Im großen Spielkarton enthalten ist ein ebenso großer Spielplan in den Maßen 440 mal 650 Millimeter. Außerdem natürlich die Spielanleitung damit auch jeder weiß, wo es langgeht. Zusätzlich finden sich 110 schön illustrierte Frage- und Antwortkarten, sechs Spielfiguren, 48 Wissens-Chis, ein praktischer Sortierkasten für die Spielkarten und natürlich auch Würfel. Bei “Kinder Weltreise” geht es für die Mitspieler darum, eine Reise um die Spielwelt zu erleben und dabei die zahlreichen Fragen auf den Karten richtig zu beantworten. Wer das schafft, der darf weiterreisen und sollte möglichst viele Orte besucht haben und diese so kennenlernen. So wird die Spannung gut gehalten und nebenbei das Wissen der jungen Generation getestet und ausgebaut. Hier geht es eben durchaus auch darum, etwas Sinnvolles über fremde Kulturen, Nahrungsmittel, Bauwerke und Völker zu lernen und so sein Allgemeinwissen zu verbessern und mit anderen Mitspielern um die Wetter zu raten.
Fazit:
Bei “Kinder Weltreise” werden viele Fragen gestellt, die Kinder ab sechs Jahren so nicht zu beantworten wissen. Zum Beispiel: “Wo sind Komodo-Warane zu Hause?”. Das frustriert die Jüngsten natürlich und sie verlieren schnell die Lust an dieser speziellen Form der Weltreise. Deshalb empfehlen wir das Spiel frühestens ab acht Jahren weiter, allerdings auch nur für solche Kinder, die das Spiel gemeinsam mit ihren Eltern spielen wollen und Wissensspiele mögen. Alle anderen können von dieser Weltreise keinen großen Spielspaß erwarten und sollten im Zweifelsfall besser auf das gleichnamige Spiel von Ravensburger zurückgreifen. Bei dem geht es nämlich mehr um das Reisen und weniger um das Wissen. Allen Fans von Wissensspielen sei dieses Spiel durchaus zu raten, wenngleich sechs Jahre doch vom Hersteller etwas früh gegriffen wurde.
Schloss Schlotterstein von Haba Spiele ab fünf Jahre
“Schloss Schlotterstein” von Haba Spiele wurde von Kai Haferkamp und Markus Nikisch entworfen und konnte bereits in der Vergangenheit einige begehrte Kinderpreise einheimsen. So ist das Spiel nicht nur auf der Nominierungsliste für das Spiel des Jahres gelandet, es bekam auch den Deutschen Spielepreis und den Spiele Hits-Preis. Alles im Jahre 2003.
Im preisverdächtigen Spielkarton von “Schloss Schlotterstein” enthalten ist ein mehrteiliges Schloss, welches aus der Schachtel selbst gebaut werden kann. Unter die Schachtel kommen vier Füße für einen festen Stand, vier Kugeln zur Befestigung, sowie vier Wände. Dann braucht es natürlich das Gespenst und einen Geisterstab, um dieses im Zaum zu halten. Dazu kommen neun runde Raumkarten und 36 quadratische Gemälde. Eine Sanduhr misst jeweils die Zeit der einzelnen Spielrunden. Damit das Spuken für den Geist nicht ganz so einfach ist, erschweren ihm vier Geisterkugeln, eine Schatztruhe und neun Goldstücke sein Treiben. Alles ist noch einmal ausführlich in der Spielanleitung erklärt. Zusätzlich gibt es noch eine zweite Spielanleitung mit dem Titel “Gruselolympiade” in der sich viele weitere Spielideen zu diesem Spiel befinden.
Worum es in dem Spiel geht ist schnell erklärt. Auf “Schloss Schlotterstein” wird gespukt und das nach festen Regeln und Stundenplan. Kein Wunder, dass das Gespenst am Tage seiner Spukprüfung nervös ist. Da müssen die Mitspieler helfen, dass alles gut wird. Der magische Stab ist magnetisch und bringt das Gespenst im Schloss zum Spuken. Damit können die Bewohner ordentlich erschreckt werden und wem das allein zu langweilig ist, der nimmt eben an der “Gruselolympiade” teil misst dort seine Spukkunst.
Fazit: Ein fantasievolles und lustiges Spiel für die junge Generation. Hier gibt es endlich mal ein Spielmuster, was sich von dem klassischen Schema abhebt und so sogar noch bei den Eltern lobende Worte findet. Möglich macht das der kreative Aufbau und die Idee mit dem Magnetgeisterstab. Wer seinem Nachwuchs mal etwas anderes als das klassische Brettspiel bieten möchte, der soll ihm “Schloss Schlotterstein” schenken.

