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Archive for the ‘Teenager’ Category

postheadericon Show-Time – Partyspaß mit Daniela Katzenberger


Die Kultblondine Daniela Katzenberger ist für jeden Spaß zu haben und bringt diesen Spaß jetzt auch ins Wohnzimmer. Das Partyspiel „Show-Time“ ist geeignet für Kinder ab 12 Jahren und kann mit einer Spieleranzahl von drei bis zwölf Teilnehmern gespielt werden. Jeder weiß, dass Daniela Katzenberger von hohen Schuhen und Lippenstiften nicht genug bekommen kann. Manchmal fehlen ihr jedoch auch die Worte und sie umschreibt die Dinge auf amüsante Art. Genau das ist auch der Ablauf des Spiels. Im Karton enthalten sind ein Spielbrett mit zwei Spielplänen, ein Würfel, sechs Figuren, 104 Begriffekarten und sechs Antwortkarten sowie eine Sanduhr und die genaue Anleitung für das Spiel. Read the rest of this entry »

postheadericon Erwischt! vom Heidelberger Spielverlag für Teenager ab 12 Jahren


Das Spiel „Erwischt!“ wurde für den Heidelberger Spielverlag entworfen und schafft es, Teenager ab 12 Jahren zu begeistern. Es kann bis in das Erwachsenenalter hinein problemlos und mit viel Spaß gespielt werden und das frei nach dem spannenden Motto: „Jeder kann der Nächste sein“.

Im Spielkarton enthalten sind Aufgabenkarten, die allerdings auch selbst beschrieben werden können. Viel mehr braucht es nicht, denn „Erwischt!“ ist kein typisches Brettspiel, sondern ein Aktionsspiel und dabei geht es um Aktion, Spontanität und Kreativität. Als Mitspieler wird hier die Menge von zwei bis 50 angegeben und je mehr mitmachen, umso spaßiger wird das Spiel auch tatsächlich.

Der Spielablauf ist ganz leicht. Zunächst bekommen alle Mitspieler eine Aufgabenkarte vom Spielleiter zugesteckt. Darauf sind drei Dinge vermerkt, die er im Laufe eines gewissen Zeitrahmens erfüllen muss, zum Beispiel am Daumen lutschen, jemanden küssen etc. Dabei darf er sich allerdings nicht erwischen lassen, denn dann bekommt er Strafpunkte und kann das Spiel verlieren. Je mehr Leute mitmachen umso größer ist die Anspannung, denn man möchte ja nicht nur selbst seine Aufgaben erfüllen und gewinnen, man möchte auch auf jeden Fall die anderen Mitspieler bei ihren Aktivitäten enttarnen. Eine knifflige Aufgabe, die für jede Menge Spaß und Verwirrung sorgt.

Fazit: „Erwischt!“ ist ein tolles Partyspiel vor allem für die älteren Menschen. Die Regeln sind kinderleicht und können nach Herzenslust ausgeweitet werden. Damit hebt sich das Spiel von allen anderen dieses Genres ab, denn es wird während des Feierns gespielt und nicht stur an einem Brett oder einem festen Spielfeld. Da wurde eine tolle Idee spitze umgesetzt und alle können mitmachen. Schließlich müssen ja erstmal 50 Menschen her und wenn es 60 sind, auch egal! Die Spielfigur ist schließlich jeder selbst und Ideen für Aufgaben, die kommen dann auch von ganz allein. Doch Vorsicht, bloß nicht erwischen lassen!


postheadericon Twister von MB-Spiele für Verknotungskünstler ab sechs Jahren


Das Spiel “Twister” wird von MB Spiele für den Hasbro Spieleverlag herausgebracht und das bereits seit 1966. Ein echter Klassiker also, der inzwischen zwar sein Design dem Nabel der Zeit angepasst hat, aber sonst nichts von seiner Spielfreude angebüsst hat. Deshalb gehört “Twister” nach wie vor zu den Partyspielen überhaupt.

Im knallbunten Spielkarton befindet sich die ausrollbare Twistermatte aus robustem Plastik und markiert mit bunten Punkten, sowie die Drehscheibe mit dem Finger drauf. Mehr braucht es nicht, um jede öde Party ordentlich in Wallung zu bringen. Die Mitspielerzahl beginnt bei Zwei, es können sich aber auch Gruppen gebildet werden, was die Mitspielerzahl nach oben hin ordentlich erhöht.

Die Spielregeln von “Twister” sind so leicht, dass sie sowohl von jüngeren Kindern, als auch von trunkenen Erwachsenen noch problemlos erfasst werden können. Dabei ist voller Körpereinsatz gefragt. Die Drehscheibe wird gedreht und die entscheidet, welche Hand bzw. welcher Fuß auf welche Farbe gestellt werden muss. Dabei bekommt zu Spielbeginn jeder Mitspieler seine Farbe zugeteilt, nur wird es schwierig die noch zu erreichen, wenn schon andere Mitspieler ihren Hände und Füße in den Weg gestreckt haben. Je länger das Spiel dauert und je häufiger die Position gewechselt werden muss, umso schwieriger wird das ganze Unterfangen. Ein heilloses Durcheinander entsteht und wer zuerst seinen Punkt nicht mehr finden kann und schlicht umfällt, der verliert. Die anderen bleiben solange im Rennen, bis nur noch einer übrig bleibt und der ist dann der Meister der Verknotungskunst.

Fazit: “Twister” macht einfach immer Spaß und wird nicht nur stumpf im Sitzen gespielt, sondern mit dem ganzen Körper. Die daraus entstehenden Gebilde sind immer für einen Lacher gut und da ist es kein Wunder, dass dieses Spiel seit Jahrzehnten so erfolgreich ist. Mehr gibt es dazu im Grunde nicht zu sagen, denn für Spaß gibt es keine Altersbeschränkung und inzwischen gibt es auch kaum jemanden, der “Twister” noch nicht kennengelernt hat.

postheadericon Stone Age von Schmidt Spiele für Entdecker ab 10 Jahren


Das Spiel “Stone Age” wurde von Michael Tummelhofer für den Schmidt Spieleverlag entworfen. Es richtet sich vor allem an die ältere Kindergeneration und wurde auf die Nominierungsliste im Bereich “Beste Spiele 2008″ gesetzt. Zusätzlich wurde das Spiel auch mit anderen Preisen bedacht und das nicht ohne Grund.

In der Spielbox enthalten ist eigentlich eine ganze Menge. Es gibt einen Spielplan, vier Spielertableaus, 40 Holzfiguren, 58 Rohstoffe, acht Marker in zwei unterschiedlichen Größen, 53 Plättchen stellvertretend für die Nahrung, 18 Plättchen für Werkzeug, 28 Plättchen für Gebäude, 36 Zivilisationskarten, eine Startspielfigur, sowie sieben Würfel im schicken ledernen Würfelbecher. Da darf natürlich auch ein Übersichtsblatt nicht fehlen.


“Stone Age” spielt, wie der Name schon erahnen lässt, in grauer Vorzeit, genauer der Steinzeit. Und wie kann es da anders sein, es geht rauh zu. Zivilisationen müssen gegründet und geschützt werden. Dazu braucht es Nahrung und um die zu jagen und zu verarbeiten braucht es Werkzeug. Schlussendlich muss auch für eine Hütte gesorgt werden, wo soll die möglichst schnell wachsende Zivilisation sonst leben? Viel zu tun für die Mitspieler und nur wer am erfolgreichsten ist, der kann das Spiel gewinnen. Dabei geht es weniger um das Würfelglück, denn die entscheiden lediglich über die Verteilung der Rohstoffe. Es geht um geschickte Planung und schlaue Verteilung der Ressourcen, um sich gegen die Gegner durchzusetzen.

Fazit: Das Spiel “Stone Age” gehört mit einer angegebenen Spieldauer von einer Stunde nicht gerade zu den kleinen feinen Spielen zwischendurch, es wird aber trotzdem niemals langweilig und eignet sich daher besonders für ältere Kinder und Jugendliche. Es ist äußerst fantasievoll gestaltet mit viel Liebe fürs Detail und einem interessanten Spielmechanismus. Leider sind hier jüngere Kinder noch etwas überfordert, für Fans von Strategiespielen gehört “Stone Age” aber in jedem Fall ganz nach vorn auf die Wunschliste. Der Preis liegt mit rund 25 Euro im unteren Durchschnitt und ist daher erschwinglich. Für einen kleinen Ausflug in die Steinzeit eine wunderschöne Spielidee.

postheadericon Das Flohspiel von Noris für Kinder ab vier Jahren


“Das Flohspiel” von Noris Spiele ist ein echter Klassiker auf dem Spielemarkt und hat im Grunde seit Jahrzehnten sein Gesicht nicht verändert. Muss es auch nicht, denn es ist perfekt, so wie es ist und begeistert Kinder zwischen vier Jahren und 14 Jahren mit seiner steten Anforderung an die Geschicklichkeit.

Im kleinen Spielkarton enthalten ist ein äußerst robuster Fliegenpilz aus Holz zum Aufstellen und viele bunte Plättchen für die Mitspieler aus Plastik. Je Mitspieler gibt es eine Farbe und zwar Rot, gelb, Grün und Blau.

Das Ziel des Spiels “Das Flohspiel” ist schnell erklärt und deshalb auch schon für sehr kleine Kinder leicht verständlich. Die kleinen Plättchen müssen in die Löcher des Fliegenpilzes geschnippt werden. Nur wer sich dabei geschickt anstellt und sich stark konzentriert, der kann es schaffen und gewinnt am Ende das Spiel. Dabei ist es vollkommen egal, ob Vierjährige gegen Achtjährige spielen oder Teenager mit dabei sind.


Geschicklichkeit ist nicht zwingend eine Frage des Alters, deshalb können hier bunt gemischte Gruppen zwischen zwei und vier Mitspielern gegeneinander antreten. Wer sich übrigens über den Namen wundert, dem sei an dieser Stelle schnell erklärt, dass die kleinen bunten Plättchen Flöhe darstellen sollen, die im besten Fall allesamt im Fliegenpilz verschwinden werden.

Fazit: “Das Flohspiel” ist ein echter Spaß für junge und ältere Kinder, denn das Alter spielt hier eigentlich keine Rolle. Es trainiert die Feinmotorik und die Konzentration, deshalb wird es auch in Kindergärten und Grundschulen gerne für Kinder angeschafft und gilt als pädagogisch wertvoll für den Spielspaß zwischendurch. Der Preis für das kleine Spiel ist sehr gering, deshalb ist es auch ein tolles Mitbringsel zu Kindergeburtstagen und dabei überdauert es viele Jahre im Schrank und wird immer wieder gerne für ein schnelles Spiel unter Freunden ausgepackt, schließlich dauert eine Spielrunde nie lang und bleibt trotzdem spannend und lustig vom Anfang bis zum Ende.

 

postheadericon Civilization vom Heidelberger Spieleverlag für Jungendliche ab 13 Jahren

Heidelberger Spieleverlag Civilization_German_Box3D

Das Spiel “Civilization” ist eine Abkopplung des gleichnamigen Computer Games und braucht sich dahinter nun wirklich nicht zu verstecken. Das Computer Game wurde gut als Brettspielvariate umgesetzt und ist im Heidelberger Spieleverlag erschienen. Aufgrund des Spielinhalts eignet es sich allerdings erst für Jugendliche ab 13 Jahren und aufwärts.

Um alle Teile in der mehr als umfangreichen Spielebox näher aufzuschlüsseln, würde hier der Platz kaum ausreichen. So vieles gibt es bei “Civilization” zu entdecken. Allein die beigelegte Spieleanleitung umfasst Sage und Schreibe 30 Seiten und braucht so ihre Zeit, um auch neue Spieler in die vielen Techniken und Geheimnisse des Spieles einzuführen. Insgesamt überzeugen vor allem die tollen Grafiken, die zum großen Teil aus dem Computer Game übernommen sind und so einen starken Wiedererkennungswert für einfleischte Fans des Spiels haben.


Wie der Name schon folgerichtig vermuten lässt, müssen die Spieler bei “Civilization” eigene Zivilisationen gründen und haben zudem die Möglichkeit, neue Zivilisationen zu entdecken. Dabei ist ein gewisses Maß an Vorsicht geboten, denn nicht alle Völker sind freundlich gestimmt und da kann schnell mal ein Krieg losbrechen, der dann geduldig ausgefochten werden muss. Immer mit dem Ziel, die eigene Zivilisation zu schützen und auszubauen um am Ende der Sieger des Spieles werden zu können. Doch der Weg dahin ist lang.

Fazit: Zwei bis vier Spieler können sich bei “Civilization” vergnügen und mit Strategie und etwas Glück am Ende den Sieg davontragen. Wer dabei das Computerspiel kennt, ist klar im Vorteil und durchschaut die Regeln leicht, die natürlich für das Brettspiel stark vereinfacht wurden. Neulingen brauchen ein paar Spielrunden, ehe sie den Ablauf verstanden haben und so eine Runde kann dauern, bis zu drei Stunden sollte man sich schon Zeit nehmen. Ebenfalls ein Grund, weshalb das Spiel wirklich erst für Jugendliche in Frage kommt, die sind dann aber auch wirklich lange beschäftigt.

postheadericon Tabu – Der Klassiker von Hasbro für Spieler ab 12 Jahren

“Tabu” ist das wohl bekannteste Partyspiel aus dem Hause Hasbro und schon seit mehr als 20 Jahren auf dem Markt. Natürlich immer wieder in Neuauflagen, die aktuellste stammt Auflage aus dem Jahr 2009. Dabei bleibt “Tabu” stehts bei seinen Wurzeln, nur die Aufgaben passen sich dem Wandel der Zeit an. Ein witziges Ratespiel für Kinder ab 12 Jahren, nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt.

Im farbenfrohen Karton enthlaten sind neben der obligatorisch beiliegenden Spielanleitung auch zahlreiche Aufgabenkärtchen, eine Sanduhr, das Lesebrettchen und natürlich das Spielbrett. Mehr braucht es nicht, um ganze Generationen von Menschen glücklich zu machen und das bei Spielrunden, die schon einmal gern mehr als eine Stunde dauern können.


Bei “Tabu” geht es darum, zwei Mannschaften zu bilden und gegeneinader anzutreten. Geraten werden muss ein Begriff, den ein Mitspieler aus dem eigenen Team näher erklären muss. Das ist allerdings schwerer als gedacht, denn dabei darf er zehn Begriffe nicht benutzen, die diesen Begriff umschreiben können. Welche das sind, das entdeckt der Spieler erst, wenn er das Begriffskärtchen in das Lesebrettchen schiebt. Dann tauchen wie von Zauberhand die verbotenen Begriffe auf und die sind, wie der Name schon sagt, tabu! Damit alles mit rechten Dingen zugeht, muss ein Schiedsrichter darüber wachen, ob wirklich kein Begriff genannt wird, der nicht genannt werden darf. Passiert das doch, bekommen die Gegner einen Punkt. Wird der Begriff richtig geraten, dann bekommt das eigene Team einen Punkt. Eine Spielrunde dauert so lange, bis die Sanduhr abgelaufen ist. Es muss also schnell geraten werden und gut erklärt, um das Spiel zu gewinnen.

Fazit: “Tabu” macht einfach Spaß, denn hier geht es nicht nur um Wissen, sondern auch um Kreativität. Deshalb ist “Tabu” bestens geeignet für viele Mitspieler. Je mehr, desto besser! Ab 12 Jahren darf mitgespielt werden, ideal sind dabei gemischte Mannschaften verschiedener Altersstufen. Nicht umsonst gehört “Tabu” zu den beliebtesten Gesellschaftsspielen überhaupt.

postheadericon Trivial Pursuit Master Edition von Hasbro für Teenager

Bei der “Trivial Pursuit Master Edition” handelt es sich um eine echt gelungene Neuauflage des Klassikers unter den Wissenspielen. Herausgebracht hat das Spiel Hasbro und zwar für Teenager ab 16 Jahren und natürlich alle Erwachsenen. Kaum wer, der den Klassiker nicht kennt und trotzdem sei er an dieser Stelle noch einmal kurz erläutert.

Der Spielkarton der “Trivial Pursuit Master Edition” enthält neben dem Spielebrett natürlich auch die Spielfiguren, die Wissenssteinchen in sechs unterschiedlichen Farben und die Fragekärtchen, auf denen insgesamt 3000 Fragen darauf warten, richtig beantwortet zu werden.


Im Spieleverlauf müssen die Mitspieler versuchen, ihr Wissen zu beweisen und so gegeneinander anzutreten. Zur Auswahl stehen sechs Fragekategorien und zwar Unterhaltung, Literatur und Kunst, Technik und Wissenschaft, Geschichte, Freizeit und Sport, sowie Geografie. Werden die jeweiligen Fragen in den sechs Eckfeldern richtig beantwortet, dürfen sich die Spieler die farblich passende Wissenecke einsammeln. Sind alle Wissensecken beisammen, muss die Masterfrage noch in der Mittes des Spielfeldes richtig beantwortet werden, um als Sieger des Spiels hervorzugehen. Mindestens zwei Spieler braucht es für das Spiel, höchstens sechs Spieler sind möglich.

Fazit: “Trivial Pursuit” gehört zu den echten Wissensklassikern auf dem Markt und beigeistert Generationen von Spielern. Für alle, die sich gerne messen und ihren Wissenshorizont erweitern mögen, ist das Spiel genau das richtige, um einen schönen Spielenachmittag zu gestalten. Die Master Edition unterschiedet sich dabei nicht großartig von der normalen Edition. Wer alle Fragen durchgespielt hat, der kann sich zusätzlich zum Paket noch Erweiterungspacks mit zusätzlichen Fragen anschaffen und so das Spiel jederzeit erweitern. Geeignet ist es in dieser Ausführung allerdings erst für die ältere Generation ab 16 Jahren, da viele Fragen für jüngere Kinder einfach noch zu schwer sind zu beantworten.

Da die Themengebiete sehr umfangreich und zum Teil schwer zu beantworten sind, solllte sich dabei auch unbedingt an die Altersvorgaben beim Spiel gerichtet werden.

postheadericon Luna von Hall Games für Spieler ab 12 Jahre

“Luna” bedeutet übersetzt soviel wie Sonne und damit wäre der mystische Rahmen dieses Spiels schon einmal vorab abgesteckt. Entwickelt hat das Spiel für alle Spieler ab 12 Jahren Stefan Feld für den Hall Games Spieleverlag. “Luna” hat es durch seinen spannenden Spielaufbau und die variierenden Handlungsabläufe geschafft, eine echte Expertenempfehlung für das Jahr 2011 zu werden.

Zum Paket gehört natürlich wie üblich die Spielebox, ein Spielebrett mit diversen Aufbauelementen, Spielsteine und natürlich die opligatorische Anleitung zum Einlesen und Nachschlagen für dieses besondere Strategiespiel.

Im Grunde handelt “Luna” davon, eine Nachfolgerin zu finden für die gleichnamige Mondpriesterin. Der Orden, der den größten Einfluss erlangt hat, darf über ihre Bestimmung entscheiden. Ein Spieler erlangt den größten Einfluß durch das Entsenden von Novizen auf die Insel und in den Tempel. Hierbei ist Überblick gefragt und das kann mirunter ganz schön schwierig sein und erfordert viel Geschick und Konzentration.


Jede Aktion ist mit der nächsten eng verflochten und deshalb ist gute Vorbereitung und Strategie das A und O auf dem Weg zum Sieg. Wer beispielsweise eine Kultstätte errrichten möchte, der muss sich zuvor eine entsprechende Berechtigung besorgen. Dabei kann wahre Nächstenliebe Wunder wirken, denn wer Novitzen durch die Gabe von Heilkräutern hilft, erlangt viele Vorteile. Wer sie schlecht behandelt der darf die erschöpften Novizen alsbald vom Bootsanleger auflesen.

Fazit: “Luna” fasziniert nicht nur durch sein mystisches Thema, sondern auch durch den variablen Aufbau und die dadurch sehr flexiblen Möglichkeiten. Hier können zwischen einem und vier Spielern um die Ernennung der neuen Mondpriesterin spielen und das macht Jugendlichen richtig Spaß. “Luna” ist kein übliches Klein-Kind-Spiel, sondern ein Spiel was seinen Spielern in bis zu 90 aufregenden Minuten viel abverlangt. Daher sollten sich Eltern dabei auch wirklich an die Altersvorgabe von 12 Jahren halten, nach oben hin ist das Spielalter dann vollkommen offen. Nicht umsonst eine echt gute Empfehlung dieses Newscomers.

postheadericon Outburst – Das Explosive Tempo-Spiel

“Outburst – Das Exlosive Tempo-Spiel stammt aus dem Hause Parker und ist eindeutig ein Spiel für Teenager und Erwachsene. Und das Spiel hat eine Legende, die weit bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, mag man den Spielenentwicklern glauben.

In einer alten Kirche mit dem Namen St. Alban im Vorort Londons wurde ein Raum entdeckt, in dem sich alte Gegenstände aus dem 19. Jahrhundert befanden. Darunter die Reste eines alten Spiels. Brain Hersch versuchte dieses im Jahr 1986 zu rekonstruieren und stellte fest, das andalusische Mönche das Spiel usprünglich erfunden hatten. Die unterlagen einem strengen Gelübte zum Schweigen und bereiteten sich durch die vielen Wissenskärtchen darauf vor, irgendwann ihr Wissen in die Welt zu schreien. Genau das heißt “Outburst”, “Ausbruch”, “Schrei”.

Die Mitspieler, die in beliebiger Menge in zwei Gruppen aufgeteilt werden, bekommen jeweils einen Spielstein, der auf ein Spielbrett platziert wird. Jeweils drei grüne Joker und drei Würfel werden auf den Tisch gelegt. Die Joker sind dafür da, um eine von hunderten Wissenskarten auszustauschen, falls das Thema einer Gruppe nicht behagt. Die Würfel entscheiden, bei welchem erratenen Begriff es nicht einen, sondern bis zu drei Punkten extra gibt.

Jede Karte enthält eine Vorderseite und eine Rückseite. Ist die Wahl auf ein Oberthema gefallen, gibt es für die Gruppen genau eine Minute Zeit (bis zum Ablauf der Sanduhr), um alle 10 Begriffe zu raten. Die sind erst ersichtlich, sobald die Karte in eine spezielle Hülle geschoben wird, die das Verborgene sichtbar macht. Am Ende gibt es 60 Punkte zu holen, wer das schafft und seine Spielfigur entsprechend auf dem Spielbrett nach vorn bewegt, der hat gewonnen.

“Outburst” ist inzwischen über Jahre so ein großer Erfolg, dass das Spiel stetig sein Äußeres dem Wandel der Zeit anpasst und es auch immer wieder neue Erweiterungspacks zu erwerben gibt, für den Fall, dass alle Karten durchgespielt wurden. Aufgrund der Schwierigkeit der Begriffe ist das Spiel in seiner ursprünglichen Fassung nur etwas für Teenager und Erwachsene, kleinere Kinder können mit dem Original-Spiel noch nichts anfangen.