So wird ein Schulranzen richtig gepackt

11020356_932144523476761_211698389_nDer Schulranzen gehört zu den wichtigsten Anschaffungen für einen Grundschüler. Der Markt quillt über mit ergonomisch und körperentlastenden Modellen. Für einen Erstklässler eignen sich Schulranzen mit unterteilten Fächern und ergonomisch geformten, verstellbaren Schultergurten. Auch auf eine ausreichende Polsterung am Rückenteil des Schulranzens sollte geachtet werden, damit die dicht am Rücken platzierten Bücher keinen Druck verursachen. Doch der gesündeste Schulranzen birgt keinen Nutzen für den kindlichen Rücken eines Grundschülers, wenn er nicht mit Vernunft und Bedacht eingeräumt wird. Am besten packen Eltern den Schulranzen täglich gemeinsam mit ihrem Nachwuchs, so lernen Kinder automatisch, Ordnung zu halten und können ihn recht schnell alleine packen. Genau das müssen sie schließlich, wenn der Unterricht vorbei ist. Später hilft dann nur ein kontrollierender Blick, ob alles korrekt verstaut wurde.

Was muss alles in den Schulranzen?

Nicht jeden Tag muss jedes Buch, jedes Heft in die Schule geschleppt werden. In aller Regel haben Kinder einen Stundenplan, an den sich die Eltern orientieren können. Das schwere Deutschbuch kann zu Hause bleiben, wenn es keinen Deutschunterricht gibt. Somit bleiben in aller Regel nur wenige schwere Bücher übrig, was bereits für eine Entlastung sorgen kann. Notwenige Hefte, Schreibutensilien, die Brotdose und das Getränk sind obligatorische Utensilien, die ihren festen Platz im Schulranzen bekommen sollten. Erstens muss das Kind dann nicht hektisch danach suchen und zweitens bleibt so eine gewisse Grundordnung. Wer diese Tipps, was wirklich in den Schulranzen gehört, beherzigt, hat schon eine Menge für den gesunden Rücken eines Kindes getan. Die Brotdose und das Getränk können meist in den Seitentaschen untergebracht werden, so kann auch schnell kontrolliert werden, ob das Verzehren des Pausenbrotes eventuell „vergessen“ wurde.

Wie werden die Schulsachen am besten in den Schulranzen eingeräumt?

Die schweren Bücher werden so in den Ranzen eingeräumt, dass sie möglichst dicht am Rücken platziert sind. Leichtere Gegenstände wie die Brotdose oder die Schreibstifte kommen nach vorne beziehungsweise in die Seitentaschen. Die meisten Schulranzen verfügen über unterteilte Fächer, wobei das Fach am Rücken den meisten Platz bietet und den Büchern vorbehalten bleiben sollte. Es ist ergonomisch am gesündesten, wenn das Gewicht am Rücken ist, da es sonst dazu verleitet, mit dem Körpergewicht „gegenzusteuern“, was eine krumme Körperhaltung nach sich zieht. Wichtig ist zudem, dass das Gewicht gleichmäßig verteilt wird, um keine einseitige Gewichtsverlagerung zu provozieren. Bis sich eine gewisse Routine einschleicht, sollten die Eltern beim Einräumen hin und wieder prüfen, ob das Gewicht mittig liegt und den Schulranzen nicht einseitig schwer erscheinen lässt.

Wie schwer darf ein gepackter Schulranzen sein?

Über das Gewicht eines gepackten Schulranzens gehen die Meinungen etwas auseinander. Einige Experten sind der Ansicht,12 Prozent des kindlichen Körpergewichtes sind in Ordnung, andere vertreten die Meinung, dass es auf die körperliche Konstitution ankommt und ein kräftiges Kind durchaus 17 Prozent des eigenen Körpergewichtes tragen könne. Wie auch immer – ausgereizt werden muss es nicht. Deswegen ist es sinnvoll, nur jene Bücher dem Kind in den Schulranzen zu packen, die es auch tatsächlich benötigt. Manche Schulen bieten die Möglichkeit, Bücher direkt im Klassenzimmer in ein Fach einzuschließen. Gibt es solch ein Angebot, sollte natürlich darauf zurückgegriffen werden.

Der richtige Sitz des Schulranzens

Der Schulranzen sollte von einem Grundschüler auf dem Rücken getragen werden und nicht in der Hand. Die Tragegurte werden so verstellt, dass der Ranzen dicht an den Schulterblättern anliegt. Zudem bildet die obere Kante des Schulranzens mit den Schultern eine abschließende Linie. Sitzt der Ranzen zu tief, müsste das Kind mit den Bauchmuskeln dem Gewicht entgegenarbeiten. Bei einem zu hoch sitzenden Schulranzen hingegen wäre die Rückenmuskulatur ständig im Einsatz, damit das Kind nicht aus dem Gleichgewicht kommt. Sind die Tragegurte zu kurz, wird ein „runder Rücken“ gefördert, sind sie zu lange, wäre ein Hohlkreuz die Folge.

Bildquelle: ranzencheck.de

Ein Kommentar

  • Ein toller Beitrag. Wir haben den Rucksack unserer Kleinen auch schon agefangen zu packen. Und haben dasselbe Prinzip gewählt wie Sie. schwere Sachen nach hinten und leichte nach vorne.

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