Ohrkorrektur stärkt das Selbstbewusstsein

Vor allem für Kinder stellen abstehende Ohren ein riesiges Problem dar: Sie werden nur allzu oft die Opfer böser Hänseleien auf dem Schulhof. Wenn Kinder – oder auch Erwachsene allzu sehr unter dem Problem mit abstehenden Ohren leiden, lässt sich mit einer Ohrkorrektur relativ einfach Abhilfe schaffen. Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, findet weitere Infos zur Ohrkorrektur auf den Seiten des Centrums für Ästhetik in Linz.

Was ist eine Ohrkorrektur?

© S. Hahn

Es handelt sich bei der Ohrkorrektur um einen relativ einfachen chirurgischen Eingriff, der nach maximal zwei Stunden erledigt ist und der meist unter örtlicher Betäubung erfolgt. Dabei kann neben der Größe und der Form auch die Stellung der Ohren verändert werden. Der Chirurg setzt hinter der Ohrmuschel einen Schnitt, mit welchem auch der Knorpel freigesetzt wird. Anschließend kann dieser in eine neue Form gebracht werden. Weil die Ohren schon im Alter von vier Jahren ihre volle Größe erreicht haben, kann diese Operation theoretisch bereits in diesem Alter durchgeführt werden. Operiert wird allerdings nur, wenn die Kinder selbst diesen Eingriff vornehmen lassen wollen.

Wann ist eine Operation notwendig?

Eigentlich handelt es sich bei einer Ohrkorrektur um eine Schönheitsoperation, weil es sich um keine Krankheit im klassischen Sinn handelt. Wenn die abstehenden Ohren das Gesicht zu sehr dominieren, kann daraus aber sehr wohl ein psychisches Problem entstehen, das sich mit einer Operation in den Griff bekommen lässt. Kinder leiden vor allem unter den Hänseleien ihrer Mitschüler. Doch auch Erwachsene haben ihre Probleme damit, die sich in einem mangelnden Selbstbewusstsein äußern können.

Seitdem Edward Talbot Ely, ein amerikanischer Chirurg, anno 1881 die erste Ohrkorrektur durchgeführt hat, haben sich die Verfahren erheblich verbessert. Heute sind die Verfahren der Ritztechnik, der Nahttechnik und der Schnitt-Nahttechnik verbreitet, die Anfang der 1960er Jahre entwickelt wurden. Welche Methode oder welche Kombination der verschiedenen Methoden angewendet wird, hängt davon ab, um welche Fehlbildung es sich handelt. Während Erwachsene die Operation üblicherweise aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, wird diese bei Kindern bis zu 14 Jahren häufig von der Krankenkasse übernommen.

Nach der Operation sollten die Patienten etwa einen Monat lang darauf verzichten, die operierte Ohrmuschel zu zerren, biegen oder anderweitig zu belasten. Nach etwa einer Woche können die Operierten wieder den gewohnten Beschäftigungen nachgehen. Sie sollten jedoch auf sportliche Aktivitäten zunächst verzichten, um eine Prellung am Ohr zu vermeiden. Ohrschmuck kann etwa zwei Wochen nach der Operation wieder getragen werden. Besonders vorsichtig sollten in den ersten Tagen nach der Operation auch Brillenträger sein.

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