Scheibenwelt Ankh-Morpork vom Kosmos Spieleverlag für Kinder ab zehn Jahren


Das Spiel „Scheibenwelt Ankh-Morpork“ wurde von Martin Wallace für den Kosmos Spieleverlag entwickelt. Angelehnt ist das Spiel an das gleichnamige Buch von Terry Pratchett und es gehört mit einer Spielzeit von einer guten Stunde sicherlich zu den anspruchsvolleren Spielen des Jahres 2011.

In der über ein Kilo schweren Spielbox ist Folgendes enthalten: Der Spielplan, insgesamt 132 Spielkarten, sowie 91 Holzfiguren. Zudem finden sich dort 50 Münzplättchen, vier Blätter zur Übersicht und ein spezieller Würfel der 12 Seiten hat. Zum besseren Verständnis darf natürlich auch die Spielanleitung nicht fehlen.


Bei „Scheibenwelt Ankh-Morpork“ geht es darum, dass in eben jener Fantasiewelt der Lord und Herrscher Vetinari gestorben ist. Vielleicht ist er auch nur im Urlaub, jedenfalls ist er weg und die Bewohner der Scheibenwelt sind auf sich allein gestellt. Jeder muss nun versuchen, seine eigenen Interessen durchzusetzen. Welche das sind, dass bestimmt eine geheime Aufgabenkarte. Derweil probieren drei Lords, eine festgelegte Zahl von Stadtbezirken unter ihre Macht zu stellen. Scheinbar ein geheimer Plan des Lords. Währendessen versucht der Drachenkönig viel Geld zu machen und Unruhe zu verbreiten. Es geht hoch her in der Scheibenwelt und mittendrin müssen die Mitspieler (zwei bis vier an der Zahl) versuchen, alle vorhandenen Karten durchzuspielen ohne dabei einem anderen Spieler den Sieg im Spiel zu gewähren.

Fazit: Das Spiel „Scheibenwelt Ankh-Morork“ ist ein sehr aufwendiges Brettspiel, was die Fantasie der Mitspieler ordentlich in Fahrt bringt und diese auch für eine längere Spieldauer durchaus zu fesseln vermag. Da die Spielregeln nicht ganz einfach sind und es dabei durchaus Konzentration und Geschick braucht, ist das Spiel wirklich erst ab einem Ater von zehn Jahren und älter wirklich spielbar. Ganz günstig ist das höchst aktuelle Spiel aus dem diesem Jahr dabei wahrlich nicht und Eltern müssen zum Weihnachtsfest schon etwas tiefer in die ausgebeutelten Taschen greifen. Da das Spiel aber bis ins Teenageralter und darüber hinaus Spass und Abwechslung bietet, ist das Geld gut angelegt.

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